„Seit mehr als 12 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Funktionsdiagnostik - sowohl in der KFO als auch in der Zahnarztpraxis. Doch trotzdem habe ich jetzt erst das Gefühl, tatsächlich Funktionsanalyse und auch -therapie zu betreiben.  Vor zwei Jahren führte ich das DIR® System (Dynamics and Intraoral Registration) in meine Praxis und meinen Behandlungsablauf ein. Bis dahin konnte ich zwar auch schon  gute Funktionsanalyse betreiben und gut funktionierenden sowie ästhetisch einwandfreien Zahnersatz eingliedern -  aber ein Unsicherheitsfaktor blieb immer: Sind die von mir genommenen Bissnahmen wirklich reproduzierbar und auch bis ins Detail einwandfrei?

Reproduzierbar waren sie leider oftmals nicht. Welches sollte also die richtige UK-Position sein? Sprünge, Risse und Abplatzungen in Keramikrestaurationen gab es zwar nicht häufig, kamen aber vor und waren jedes Mal frustrierend für mich und meinen Zahntechniker. Mir war klar: Es muss noch anders gehen. Mit dem DIR® System habe ich einen Weg gefunden. Dabei zeichnet der Patient mit Hilfe eines elektronischen Sensors seine Okklusionsdaten auf. Das System basiert auf dem Pfeilwinkelregistrat nach MC Grayne. Ein wichtiger Parameter ist dabei die eingesetzte Kraft, die die Muskeln und Rezeptoren erst dazu animiert, zu arbeiten. Mit Hilfe des DIR® Systems ist es erstmals tatsächlich möglich, reproduzierbare Registrate zu erzielen. Diese Registrate hängen aber nicht von meiner Tagesform oder Manipulation des Patienten ab. Bei umfangreichen prothetischen Restaurationen ist es für mich als Behandlerin sehr wichtig zu wissen, dass ich mit der UK-Position richtig liege. Diese Sicherheit hat mir nun das DIR® System gegeben. Aber mit der Einführung des DIR® Systems ist mir noch weitaus mehr gelungen.  mehr ...
Dentallabor Tegtmeier